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Familien stärken
Familien
stärken
 
Münster, 04. Juni 2014

Familie im 21. Jahrhundert

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Münster sieht Familie überall da, wo Menschen generationenübergreifend, dauerhaft und verlässlich Verantwortung füreinander übernehmen.

Familie wird heute in vielfältigen Formen gelebt. Familie ist aufgrund des gesellschaftlichen Wandels keine Selbstverständlichkeit mehr, die sich an wenigen vorgegebenen Mustern orientiert. Vielmehr stehen die Familienmitglieder heute vor der Herausforderung, gemeinsam ihren Alltag unter Berücksichtigung der jeweiligen Interessen, Ansprüche und Verpflichtungen lebbar zu machen und zu leben (vgl. den Begriff "Herstellungsleistung" im siebten Familienbericht).

Ohne Familie ist kein Staat zu machen!

Familien erbringen unverzichtbare Leistungen für ihre Mitglieder und für die Gesellschaft.

In einer Familie zu leben und sich auf sie verlassen zu können, stellt eine Bereicherung dar. Für Kinder ist Familie der erste und wichtigste sozial-emotionale Lernort und die Basis dafür, dass sie sich aufgenommen und geliebt fühlen.

Daher verdienen alle Familien Begleitung und Unterstützung, die zeitnah, umfassend und allgemein zur Verfügung stehen müssen.

Ehe, Paarbeziehung und Familie

Eine stabile und verlässliche Ehe bzw. Paarbeziehung ist eine besonders günstige Voraussetzung für das Aufwachsen von Kindern und insofern von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung.

Familien, die nicht oder nicht mehr auf einer Paarbeziehung gründen, stehen vor besonderen Herausforderungen. Sie verdienen gleichermaßen Anerkennung und gezielte Unterstützung.

Ehe als Sakrament

Im katholischen Verständnis spenden sich die Ehepartner das Sakrament der Ehe und bringen damit zum Ausdruck, dass sie das Werden und Wachsen ihrer Beziehung nicht nur sich selbst und ihrem eigenen Bemühen verdanken, sondern dass sie sich von der Zuversicht getragen wissen, dass die liebende Nähe Gottes sie auf ihrem Weg begleitet und stärkt, nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in Zeiten der Krise und des Scheiterns.