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Familien stärken
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Familienbund:

Kindergeld muss wenigstens um 28 Euro steigen!

Der Familienbund der Katholiken hat erneut eine deutliche Erhöhung des Kinderfreibetrages und des Kindergeldes gefordert. "Die aktuell diskutierten 10 Euro pro Kind sind viel zu wenig", sagte die Präsidentin des Familienbundes, Elisabeth Bußmann, heute in Berlin.

"Die Bundesregierung hat seit 2002 weder den Kinderfreibetrag noch das Kindergeld erhöht, dabei sind die Lebenshaltungskosten für ein Kind in der Zwischenzeit um gut 18 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Familienbund anhand seiner eigenen Berechnungen des Existenzminimumberichtes. Der Familienbund fordert deshalb, den Kinderfreibetrag zum 1. Januar 2009 um rund 1000 Euro auf 6829 Euro anzuheben und das Kindergeld um 28 Euro für das erste bis dritte und 32 Euro für jedes weitere Kind zu erhöhen." Langfristig setzt sich der größte deutsche Familienverband für einen einheitlichen Steuerfreibetrag von Erwachsenen und Kindern in Höhe 8000 Euro und ein Kindergeld in Höhe von 300 Euro ein.

Bußmann warnte die Bundesregierung davor, die Lebenshaltungskosten von Kindern in ihrem nächsten Existenzminimumbericht künstlich niedrig zu rechnen und Eltern die ihnen zustehende finanzielle Entlastung zu verweigern. "Eltern haben ein Recht darauf, keine Steuern auf den Lebensunterhalt ihrer Kinder zahlen zu müssen", sagte sie. "Das darf der Finanzminister nicht länger ignorieren."

Berlin, 24. September 2008