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Familien stärken
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Elisabeth Löckener wird neue Diözesanvorsitzende

Kritik am Sparpaket der Regierung

Vorstand Karlheinz Wesselmann, Theresia Wagner-Richter, Elisabeth Löckener, Johannes Norpoth, Sigrun Jäger-Klodwig, Christa Bischoff, Ulla Kintrup-Limbrock (v.l.n.r.).

Münster. Der Hauptausschuss des Familienbundes der Katholiken im Bistum Münster hat am Mittwoch, 16. Juni, einen neuen Diözesanvorstand gewählt. Neue Diözesanvorsitzende ist Elisabeth Löckener (Bocholt, Junge Gemeinschaft), zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Christa Bischoff (Münster, Junge Gemeinschaft) gewählt. Weitere Mitglieder im Vorstand sind Theresia Wagner-Richter (Aldekerk), Ulla Kintrup-Limbrock (Coesfeld, katholische Frauengemeinschaft), Karlheinz Wesselmann (Steinfurt-Borghorst, Katholische Arbeitnehmerbewegung) und Johannes Norpoth (Coesfeld, Kolpingwerk).

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Elsbeth Knossalla mit ihrer
Nachfolgerin Elisabeth Löckener.

Die Delegierten dankten besonders der scheidenden Vorsitzenden Elsbeth Knossalla, die aus beruflichen Gründen nicht wieder für das Amt kandidiert hatte. Bereits am 31. Mai war der langjährige Geistliche Beirat, Dr. Egon Mielenbrink, von seinem Amt entpflichtet worden. "Wir sind Herrn Dr. Mielenbrink, der uns in mehreren Jahrzehnten immer hilfreich zur Seite gestanden hat, zu großem Dank verpflichtet", sagte Knossalla vor den Delegierten. Mit Marie-Theres Kastner hatte ein weiteres langjähriges Vorstandsmitglied aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. "Wir danken Frau Kastner für ihren Einsatz. Frau Kastner hat uns manche Tür zu Gesprächen mit der Politik geöffnet.", so Knossalla am Mittwoch.

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Familienbund verabschiedet Dr. Egon Mielenbrink und Marie-Theres Kastner.

In der Sitzung des Familienbundes wurde deutlich, dass auch der neue Vorstand in der nahen Zukunft viele familienpolitische Themen zu bearbeiten hat. "Angesichts eines Sparpaketes, das gerade Familien mit einem niedrigen Einkommen über Gebühr belasten soll, müssen wir uns als VertreterInnen katholischer Verbände einsetzen für die Menschen, die in unserer Gesellschaft schnell an den Rand gedrängt werden", so Elisabeth Löckener.

17.06.2010