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Familien stärken
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stärken
 
Debatte zum Betreuungsgeld: Familienbund fordert 300 Euro für alle Eltern!

Keine Vorbehalte bei der
Anerkennung und Unterstützung von Familien.

Münster. Der Familienbund der Katholiken im Bistum Münster hat zur heutigen ersten Lesung im Bundestag zum Betreuungsgeld seine Forderung bekräftigt, die Leistung allen Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren zu gewähren. "Es darf keine Beschränkung auf Eltern geben, die für ihre Kinder keine öffentlich geförderte Betreuung in Anspruch nehmen", so die Diözesanvorsitzende Elisabeth Löckener heute.

"Wir brauchen eine Anschlussleistung an das Elterngeld von 300 Euro im zweiten und dritten Lebensjahr eines Kindes für alle Eltern, damit finanzieller Druck durch einen möglichen Verdienstausfall gemildert wird oder die Kosten für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung reduziert werden. Nur so erreichen wir Wahlfreiheit für die Familien!".

Elisabeth Löckener betonte weiter, dass Eltern immer die ersten und wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder seien, unabhängig davon, ob sie eine außerhäusige Betreuung für die Kinder in Anspruch nähmen. "Wer also die Erziehungsleistung der Eltern anerkennen will, muss dies auch finanziell und zeitlich so ausgestalten, dass die dreijährige Elternzeit entsprechend flankiert wird."