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Familien stärken
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Kindergelderhöhung jetzt!

Familienbund kritisiert Bundesfinanzminister Schäuble

Münster. Der Familienbund der Katholiken im Bistum Münster hat anlässlich seiner Mitgliederversammlung am Mittwoch die Pläne der Bundesregierung für eine Verschiebung der versprochenen Kindergelderhöhung auf das Jahr 2016 scharf verurteilt.

"Die Familien brauchen mehr Geld. Wenn der Ausgleich des Bundeshaushalts auf Kosten der Familien erfolgt, werden die Falschen getroffen", kritisiert Elisabeth Löckener, die Vorsitzende des Familienbundes im Bistum Münster, Finanzminister Schäuble. "Wird das Kindergeld nicht erhöht, sind davon vor allem Familien mit geringeren Einkommen hart betroffen."

Beide Koalitionsparteien hatten im Wahlkampf mehr Kindergeld versprochen – die CDU/CSU 35 Euro im Monat je Kind und die SPD bis zu 140 Euro im Monat für Familien mit niedrigem Einkommen. "Die Koalitionsparteien sind aufgrund dieser Versprechen gewählt worden und lassen jetzt die Betroffenen im Regen stehen", empört sich Löckener.

Familien erbringen eine für ihre Mitglieder und die Gesellschaft unverzichtbare Leistung und verdienen gesellschaftliche Unterstützung. "Dazu gehören eine gute Infrastruktur und ausreichend Zeit für die Familie, aber eben auch Geld", sagt Löckener und fordert die sofortige Erhöhung des Kindergeldes.

12.03.2014